stockente.com

Die Stockente

Die Stockente ist die größte heimische Ente und gehört zur Gattung der Schwimmenten. Ihr lateinischer Name ist anas platyrhynchos und sie kommt in ganz Europa, in Nordafrika, Nordamerika und Teilen Asiens vor. Mit einem Gewicht von bis zu 2 Kilo, 60 cm Länge und fast einem Meter Flügelspannweite ist die Stockente sehr imposant. Sie gilt als Stammform unserer Hausente.

Wie sieht die Stockente aus?

Das Weibchen hat ein grau-braun gesprengeltes unauffälliges Federkleid und einen grauen Schnabel und kann sich damit an Land und auf dem Nest sehr gut tarnen.

Das Männchen trägt im Sommer (Juli bis September) sein “Schlicht-Federkleid” und sieht dann dem Weibchen bis auf einen grün-gelben Schnabel, sehr ähnlich. Legt er aber nach der Mauser sein “Prachtkleid” an, ist er um so farbenfroher. Der Kopf ist metallisch grün schillernd, der Halsring weiß. Die Brust ist bräunlich, der Rücken grau, die Ober-und Unterschwanzdecken schwarz. Am hinteren Rand der Flügel befindet sich ein auffälliges blaues, weißgerändertes Zeichen, der Flügelspiegel, den auch die Weibchen haben. Die Schwanzfedern des Männchen sind am Ende schön zu Erpellocken aufgerollt.

Der Lebensraum der Stockente

Die Stockente gehört zur Gattung der Schwimmenten

Die Stockente gehört zur Gattung der Schwimmenten

Die Stockente kann sich an ganz verschiedene Lebensräume anpassen. Sie hält sich sowohl auf großen Seen, wie auch auf kleinen Tümpeln und Lachen oder auch in kleinen Wald- und Wiesengräben oder Parkteichen auf. Oft kommt die Stockente gemeinsam mit Haubentauchern und Fischreihern auf einem Gewässer vor. Mehr und mehr verlagert sie ihr Revier in bewohnte Gebiete. Dabei zeigt sie ein sehr unterschiedliches Wanderverhalten. Die Graureiher zählen zu den interessanten und schönsten am Wasser lebenden Vögeln in unserer Gegend.

In Nord- und Osteuropa lebende Tiere sind meistens Zugvögel und ziehen ab Oktober in wärmere Gebiete West- und Südeuropas. In Westeuropa und Südeuropa lebende Stockenten sind zumeist Standvögel. Die mitteleuropäischen Vertreter der Entenart wandern manchmal gen Süden, viele bleiben aber auch am Ort.

Auch in Bezug auf die Nahrung sind Stockenten wandlungsfähig. Sie fressen pflanzliche Nahrung, wie Samen, Früchte und Grünpflanzen aber genau so gern tierische Nahrung wie Larven, kleine Fische und Krebse, Schnecken und Würmer. Auch mancher Teichfrosch fällt der Stockente zum Opfer. Im Herbst sieht man Stockenten oft auch auf abgeernteten Feldern nach Getreide und Kartoffeln suchen. Auch Nüsse, sowie Brot und Küchenabfälle verschmähen die Tiere nicht.